Anämien
Die Anämie wird auch als „Blutarmut“ bezeichnet. Bei einer Anämie sind die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) nicht in ausreichender Konzentration im Blut vorhanden, die vorrangig für die Sauerstoffversorgung des Körpers zuständig sind. Hunde und Katzen können bei einer Anämie folgende Symptome zeigen: blasse Schleimhäute, Abgeschlagenheit/Schwäche, Kurzatmigkeit bis zu Atemnot und eine beschleunigte Herzfrequenz (Tachykardie).
Unterschieden werden regenerative Anämien und nicht-regenerative Anämien. Regenerative Anämien sind durch eine vermehrte Bildung von Erythrozyten gekennzeichnet und können durch hohen Blutverlust ausgelöst werden.
Das Knochenmark produziert bei nicht-regenerativen Anämien nicht ausreichend Erythrozyten. Gründe dafür können Infektionskrankheiten und Blutparasiten (wie z B. FeLV, FIV, Hämotrope Mykoplasmose), Tumore, Nierenerkrankungen, Vergiftungen sowie Mangelerscheinungen sein.