Die autosomal-dominate Vererbung bezeichnet einen Erbgang, bei dem ein verändertes Allel (Ausprägungsformen eines Gens) nur auf einem der beiden homologen Autosomen (Chromosomenpaare 1 bis 22) vorliegen muss. Das heißt, für die Vererbung einer autosomal-dominaten Erkrankung reicht ein erkranktes Elterntier. Für die Nachkommen besteht bei Erkrankung eines Elternteils ein 50% Risiko, bei Erkrankung beider Eltern ein Risiko von 75% den Gendefekt zu erben und selbst Merkmalsträger zu werden.